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Anfangs standen wir auf der Seite der Musikkonsumenten.
Den treibenden Beats der Techno Zeit verfallen standen
schon bald die Plattenspieler nicht mehr still und die Rhythmen verfestigten sich im Kopf.
Aus dem Drang sich selbst zu verwirklichen sollten neue Wege gefunden werden.
Mein Kumpel Drazil verfiel den Maschinen und ich dem Computer. Bei dem ersten
zusammenführen der zwei Produktionswelten scheiterte es dann an der MIDI-Synchronisation.
Grund dafür war die so extrem lahme Soundkarte des PCs. Also hieß es sparen und aufrüsten.
Endlich konnte man synchron miteinander arbeiten, sich entwickeln,
neue Bedürfnisse entdecken, weiter an sich arbeiten und so geht das immer weiter.
Das war unheimlich spannend und so einige
Nächte wurden durchgemacht bis wirklich keiner mehr die Kraft hatte die Instrumente zu bedienen.
In dieser Zeit enstand bei mir auch das Bedürfnis alles Live zu machen, denn bei programmierten Spuren fehlt immer die gewisse Lebendigkeit.
Natürlich kann man mit LFOs und Zufallsgeneratoren schon viel machen, aber naja ist halt was anderes.
Nach einigen Jahren ist dann etwas passiert, was schon lange auf sich warten ließ.
Der Livegeheimgast entschied sich endlich wieder Schlagzeug zu spielen und das war die Geburtsstunde von DRUMinc.
Die kombination von MIDI programierten Spuren und live gespielten Instrumenten machen diesen geniealen Vibe aus und bringen den Zuschauer in Extase.
da Hagbard
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